Autorin Kathrin Passig: „Es gibt kein Zurück in die Zeit vor Facebook“. Na siehste…


Soziale Netzwerke seien im Internet doch ganz schön „ins Gerede“ gekommen. „Braucht man das? Bloss nicht! Ging doch auch ohne“ Das geben mir einige meiner Kunden zu verstehen und schauen mich fragend an. Zu viel Zeit gehe doch für das Vernetzen drauf. Da verkümmere man sozial, hätte noch weniger Zeit für die Familie. Und Datenräuber seien in den Networks unterwegs, gläsern sei man schon genug. Das habe man im Abendblatt und in der Welt gelesen.  Einen Artikel von Herrn Schirrnmacher wolle man mir mal senden. „Sehr klug geschrieben in der Faz, lesen Sie die?“ und: „Viele warnen schon“ Eine Folge: Garnicht erst einsteigen in “ diese neue digitale Hype, Herr Morell“. Oder doch gleich Ausstieg bei Facebook, twitter, Xing und Co. Ein Satz ist mir im Ohr: „Sie hätten uns damals bestimmt auch zu BTX, Teletext und AOL oder so geraten, oder?“ Als ginge es mir als Berater darum, zur jeweils neusten und schillerndsten Lösung zu drängen, die „dann hinterher doch doof ist“ Was soll man in solchen Momenten denken, was sagen, wo beginnen? tagesschau.de befragte die Schriftstellerin und Web-Journalistin Kathrin Passig. Und das liest sich doch ganz unaufgeregt und aufgeklärt. Hier

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