Content Marketing: Mehr Inhalt, weniger Werbung

Ich kann es gebetsmühlenartig laufend wiederholen, wie schon seit 5 Jahren. Frank Puscher schreibt es auf t3n.de so treffend. Wir erfahren, in den USA ist Content Marketing schon länger eine eigene Disziplin.  Er beginnt mit dem Beispiel Schwarzkopf:

Die Nutzer suchen bei Google nicht nach unseren Produkten, sie stellen Fragen zu Themen im Bereich Haare“. Diese nüchterne Feststellung von Frank Horn markierte letztes Jahr einen großen Umbruch in der Online-Marketing-Strategie des Shampoo-Herstellers Schwarzkopf. „Was tun gegen Haarausfall?“ oder „Wie färbe ich haarschonend?“ Solche und ähnliche Fragen tauchten bei Google regelmäßig auf, Produktbezeichnungen wie „Gliss Kur Total Repair“ hingegen kaum. Um mehr Sichtbarkeit in der Suchmaschine zu erreichen, ließ Henkels Marketing Manager International Frank Horn die Seite komplett umgestalten. Sie wirkt heute eher wie ein Modejournal als wie die Startseite eines Herstellers. Die Produkte selbst sind erst in dritter Ebene zu finden, als sehr dezenter Kasten am Ende eines thematisch passenden Artikels.“

Dann nennt er am Schluss 10 Punkte pro Content Marketing:

  1. Die Sichtbarkeit bei Google steigt, wenn die richtigen Schlüsselworte fallen.
  2. Die Verweildauer der Nutzer steigt.
  3. Die Verdichtung zwischen den Aktivitäten auf sozialen Netzwerken und der Website wird höher. Facebook und Twitter fungieren als Teaser und zur Diskussion mit den Nutzern.
  4. Es entsteht allerhand Teilbares und zur Weiterleitung Anregendes.
  5. Content provoziert Emotionen und reizt zu Diskussionen.
  6. Guter Themencontent steigert die vom Nutzer wahrgenommene Anbieterkompetenz.
  7. Testimonials und Expertisen gliedern sich harmonisch in das Grundkonzept der Website und bedienen die Erwartungen der Nutzer. Sie wirken weniger „aufgesetzt“.
  8. User-generated Content kann die Site aufwerten und wird leichter durch andere Inhalte provoziert als durch einen Aufruf oder Wettbewerb.
  9. Social Bookmarking Plattformen wie Pinterest sind nur mit Inhalten erfolgreich zu bestücken.
  10. Per Webanalyse lernt man für die nächste Kampagne, was die Nutzer wirklich interessiert.

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