The bean is in your head. Das Marken-Phänomen Starbucks, Balzac & Co

Es ist nicht so einfach, in der Stadt eine gute Tasse Kaffee zu bekommen. Tchibo enttäuscht mich selten, beim Blick auf die Auslagen drücke ich beide Augen zu. Gehe ich zu Cafe Balzac und zu anderen neuartigen Kaffeehauskultur-Anbietern, bestelle ich Kaffekreationen in „small“, „medium“ oder „large“ und liebäugele mit Sandwiches, belegt mit „ham“ oder „cheese“ und werde gefragt, ob ich nicht doch lieber „double“ oder mit Sirup oder dazu einen „Brownie“ (Schokokuchen) möchte. Es bleibt mir in diesen Häusern immer ein unangenehmer Beigeschmack. So schön das Ambiete, so flott und gut trainiert die Bedienung, so überwältigend das Angebot auch sein mag. Ich sehne mich nach den einfachen Caffe-Bars in den Gassen La Palmas oder Barcelonas oder nach dem Cafe Heldt in Eckernförde. Warum? Weil sie mir alles bieten, was ich brauche. Und das ist nicht viel, dafür in bester Qualität und zu anständigem Preis.

Wie sich das PR- und Marketing-Phänomen Starbucks im Alltag gnadenlos zeigt, beschreibt Showmaster Jackie Mason wunderbar treffend: hier lesen und lachen.

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