Es ist nicht so einfach, in der Stadt eine gute Tasse Kaffee zu bekommen. Tchibo enttäuscht mich selten, beim Blick auf die Auslagen drücke ich beide Augen zu. Gehe ich zu Cafe Balzac und zu anderen neuartigen Kaffeehauskultur-Anbietern, bestelle ich Kaffekreationen in “small”, “medium” oder “large” und liebäugele mit Sandwiches, belegt mit “ham” oder “cheese” und werde gefragt, ob ich nicht doch lieber “double” oder mit Sirup oder dazu einen “Brownie” (Schokokuchen) möchte. Es bleibt mir in diesen Häusern immer ein unangenehmer Beigeschmack. So schön das Ambiete, so flott und gut trainiert die Bedienung, so überwältigend das Angebot auch sein mag. Ich sehne mich nach den einfachen Caffe-Bars in den Gassen La Palmas oder Barcelonas oder nach dem Cafe Heldt in Eckernförde. Warum? Weil sie mir alles bieten, was ich brauche. Und das ist nicht viel, dafür in bester Qualität und zu anständigem Preis.
Wie sich das PR- und Marketing-Phänomen Starbucks im Alltag gnadenlos zeigt, beschreibt Showmaster Jackie Mason wunderbar treffend: hier lesen und lachen.
Ich finde, dass wir in Europa eine gute Kaffeekultur haben. Wir brauchen nicht immer alles zu “amerikanisieren”, wie ich finde. Ausserdem möchte ich nicht mit “Denglisch”-Wörtern bestellen, wo ich sowieso nicht weiss, wie der Kaffee dann schmecken wird. Ob in den Wiener Kaffeehäusern, italienischen Espressbars oder spanischen Caffe-bars ist es einfach und unkompliziert einen gut schmeckenden Kaffee zu bestellen, der unserem europäischen Geschmack anspricht. www.marie-clairebeckx.de
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Meine erste Begegnung mit Starbucks vor einigen Jahren in den USA war furchtbar: ich wollte einfach nur einen Becher Kaffee bestellen.
Das war nicht möglich, und ich wurde mit einer endlosen Liste von “Kaffeespezialitäten” konfrontiert. Schließlich entschied ich mich für eine Capuccino-Variante – die leider ekelhaft schmeckte.
Mein Tipp: Cafés und Bars, die das Logo von Caffe Pascucci tragen. Einfach guter italienischer Kaffee. Punkt.
www.pascucci.cc