»Gärtner von Eden« machen Markt mit Konsequenz und gelebter Netzwerkkultur

70 Gartengestaltungs-Unternehmen im deutschsprachigen Raum arbeiten partnerschaftlich in der Genossenschaft »Gärtner von Eden« zusammen. Und sie sind meine Kunden. Der Erfolg der Marke fußt auf Premium-Ausrichtung, auf Transparenz, Solidität und Vertrauen. Wachstum nach innen hat man sich nun verschrieben, während Kollegen in Österreich und der Schweiz weitere Betriebe mit Potenzial anziehen. Die Gartengestalter mit dem große E im Logo gelten in der Branche als besonders umtriebig. Während ihrer 2-tägigen Herbsttagung in Westerstede nutzten sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und loteten Marktpotentiale aus, beschlossen weitere Markenpartnerschaften und verständigten sich auf Wege und Maßnahmen zu qualitativem Wachstum nach innen. Dabei spielt die Wissensvernetzung und Synergiegewinnung zukünftig eine bedeutende Rolle. Hier geht es den Partnerbetrieben um Schaffung nachhaltiger Standards und Nutzen zeitgemäßer Instrumente wie Know-How-Pools und Firmen-Wikis im Intranet. Wo unentdecktes Marktpotenzial zu gewinnen ist und wie man neue Kundensegmente mit Top-Qualität anspricht, illustrierte in ihrem Vortrag Jeanette Huber vom Zukunftsinstitut Kelkheim. „Es sind diese Inputs und das freundschaftliche Miteinander, das uns nach einer solchen Tagung euphorisiert und mit Tatendrang nach Hause fahren lässt“, sagt Roland Lütkemeyer, Vorstand der »Gärtner von Eden« eG. Spontan hatten sich die Schweizer Mitgliedsunternehmen entschieden, zur nächsten Tagung in die Alpenrepublik einzuladen. Sie werden wie die Österreicher weitere Betriebe an die Marke binden, um vor Ort konsequent Markt zu machen.

Neumitglieder müssen sich mit hohen Standards in der Kette vom Erstkontakt über die Planung bis Angebotsphase und Durchführung identifizieren können. Alle kundenrelevanten Themen wie Übergabe, Abrechnung, Umgang mit Reklamationen und längerfristige Betreuung sind für die Betriebe klar geregelt. „In der e.G. sind jedem Mitglied gleiche Rechte eingeräumt. Das ist wichtig für die Demokratisierung unserer Erfolgsmarke. Die Form der Genossenschaft bedeutet Transparenz“, betont Lütkemeyer, der zur Freude der Genossen erstmals Überschüsse ausschütten konnte. Auch wenn die Priorität zur Zeit auf Qualitätswachstum nach innen liegt, möchte der Vorstand weiterhin jene Betriebe ansprechen, die noch im Mittelfeld spielen, hungrig sind und Premium- Potential haben. Sie können die Kooperation aktiv für ihre Geschäftsentwicklung nutzen – wenn sie sich auf einen radikalen Strukturwandel zum Markenbetrieb einstellen. An einer Mitgliedschaft Interessierte Betriebe können sich während eines Kennenlern-Seminars ab Spätherbst 2008 konkret ein Bild von der erfolgreichen Gemeinschaft machen. Die Teilnehmerunterlagen sind bei der Zentrale der Gärtner von Eden e.G. anzufordern.

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