„Glücklich trotz Internet“

Thomas Knüwer stellt uns in einem wunderbaren Artikel Pamela Rutledge, Chefin des Media Psychology Research Center, vor und bringt uns zugleich den Teil des Hirns näher, der uns aus ferner Zeit erhalten geblieben ist. Er stattet uns mit einer Art Instinkt aus, eine Lage recht gut beurteilen zu können. Diesem Areal sei es auch egal, ob wir im Netz echte oder nur verlinkte „Freunde“ oder Fans haben.
Das sei auch der Grund, weshalb wir uns auch so für Menschen im Netz begeistern, die eine Leidenschaft haben oder für ein Ziel kämpfen. So beschrieb es während der SXSW Conference die sehr hörenswerte Pamela Rutledge, Chefin des Media Psychology Research Center:

“Für viele Menschen bietet das Internet das erste Mal die Möglichkeit, etwas zu tun, was echte Wirkung hat. Zum Beispiel beim politischen Umsturz in Nordafrika teilzuhaben. Das verändert die persönliche Wahrnehmung über den eigenen Stand in der Gesellschaft. Menschen werden so selbstbewusster und risikofreudiger.”

Und Internet-Sucht?

“Das Internet zeigt uns nichts, was Menschen nicht ohnehin täten. Internet ist dann nur die Droge der Wahl von Menschen, die ohnehin suchtgefährdet sind.”

Ihr Fazit:

“Wir sollten aufhören uns zu fragen, was Technologie uns antut. Stattdessen sollten wir fragen: Was wollen wir mit ihr tun?”

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