Howard Rheingold über Fähigkeiten des neuen Menschen in neuen Zeiten

Der kongeniale Howard Rheingold gab  50 Minuten lang einen Einblick in seine Welt auf der reboot09 in London Anfang Juli. Hier erfahren wir, was hinsichtlich Social Media an Wandel passiert. Fähigkeiten allein machen keinen Fortschritt, so verstehe ich ihn. Es geht viel mehr um Zusammenarbeit. Alles, was diese fördert – vor allem die gelebte Haltung und auch unterstützende Anwendungen im Web – bringt uns nach vorn. Es braucht „Detectoren“, die Fragen stellen, Perlen suchen, übersetzen, aufbereiten, filtern. Multitasking wird zudem eine zu kultivierende Überlebensfähigkeit und die Steuerung der Aufmerksamkeit, das Focussieren ist ganz neu zu trainieren. Die Schule ist seiner Meinung nicht der geeignete Ort für das Lernen im 21. Jahrhundert. Lernen findet woanders statt. Teilnahme alleine ist nicht attraktiv, sich einmischen, lernen, Begeisterung, sich organisieren mit anderen, Zugang verschaffen, das Organisieren konkreter Hendlungen tritt in den Vordergrund und verdrängt die Vorstellung „Einzelwesen“. Zu wissen, wie man vernetzte Menschen dazu bringt, etwas zu tun, gehört zur heutigen Überlebens-Toolbox. … und immer schön im Fluss bleiben. Das macht doch Hoffnung. Video sehen

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