Ich arbeite für kleinere und mittelgroße Unternehmen im Bereich Handel, Handwerk und Dienstleistung, die mit ihren Produkten und als Marke deutlicher in den Medien auftauchen wollen. So dass man über sie gut schreibt und spricht, sie empfiehlt. Sie wollen bekannter werden, ihr Profil schärfen, sich exzellent aufstellen und sich dadurch besser vermarkten. Im Internet setze ich Strategien und Kampagnen kreativ, effektiv und interdisziplinärer um.
“You don’t make money with Social Media. You make money with people who trust you”.
Die Welt dreht sich.
Die Berufsbezeichnung “PR-Berater” oder “Öffentlichkeitsarbeiter” stimmen für mich und viele Kollegen nicht mehr. Das Arbeitsspektrum ist breiter geworden, die Grenzen zwischen den Kommunikationsdisziplinen verschwimmen. Ganzheitliche Sicht, Flexibilität und interdisziplinäre Arbeitsweisen sind gefragt. Und es gilt in vielen Feldern: Mehr Personal Relations statt Public Relations. Nun kann man sich trefflich darüber streiten, ob das, was man Social Media Marketing nennt, eher eine Aufgabe der Werbung oder der PR ist – was sich in Form von Zuständigkeitsdebatten in den Unternehmen auch alltäglich zeigt.
Sprich nicht ZU mir, sprich MIT mir.
Fakt ist, dass die Budgets für klassische Werbung bei meinen Kunden zugunsten Social Media und “klassischer” PR eingeschmolzen werden. Aufmerksamkeit ist ein rares Gut. Das Erreichen ihrer Zielgruppe über klassische Medien wird für kleinere Betriebe unbezahlbar, erstrecht im Premium-Bereich. Die Marketing-Etats sind knapp bemessen und überprüfbare Ergebnisse werden gefordert. Und es tut sich etwas in der Gesellschaft. Wir kommen vom ICH und DU zum WIR. Der Kunde ist aufgeklärter und besser informiert und anspruchsvoller. Er will Wahrhaftigkeit, verlangt Klarheit, Aufklärung, Transparenz, Haltung und individuelle Wahlmöglichkeit. Und Vereinfachung bei all dem. Klassische Werbung funktioniert nicht mehr, der Rückkanal war nie angelegt, Dialog nie wirklich gewünscht. Die Zeiten ändern sich.
Was ist Social Media Marketing?
Wenn man mittels Marketing dafür sorgen möchte, dass Kunden und andere Interessenten Überzeugungsarbeit in ihrem Umfeld leisten, sollte man sie zu Partnern im Marketingprozess machen. Die klassische Werbung jedoch hat es immer schwerer. Mundpropaganda dagegen – als Produktinformation, die das meiste Vertrauen genießt – breitet sich im Web in völlig neue Dimensionen aus. Seit mehr als sechzig Jahren erforschen Akademiker das Thema Mundpropaganda (”Word of Mouth”), aber erstaunlich wenige haben sich damit befasst, wie man sie anregen kann. Es geht bei Social Media Marketing also um den sozialen Umgang mit Ihrer Marke, die Ihnen im Social Web nicht mehr länger gehört. Es geht um die Reputation Ihrer Marke, es geht z.B. um den Vorgeschmack um einen Einblick, den mir als potentieller Kunde das eine Unternehmen über diverse (Social Media) Kanäle ermöglicht – und das andere Unternehmen eben nicht. Jede Äußerung, jeder Blogbeitrag und jeder Tweet zur Marke ist markenbildend, ob man das will oder nicht. In Wirklichkeit geht es beim Aufbau von Kommunikationsbeziehungen immer um das Schlagen von Brücken. Ideen und Leidenschaftliches, gemachte Erfahrung bringen Menschen zusammen (Wir) und in den Austausch (das “Teilen”). Dies erst erzeugt Gespräche über Dinge und Erfahrungen, die weitergetragen werden und zu H a n d l u n g e n werden.
Was tun? Anfangen!
Eine gut aufgestellte Marke hört zu und schafft Beziehung. Sie gibt Anerkennung, sie begeistert zu jeder Zeit - und gute Marken bekommen das heute hin. Wenn Twitter und Facebook z. B. authentisch und strategisch eingesetzt wird, wenn es anstelle einer unpersönlichen Website dafür genutzt wird, den Kunden abzuholen, Gespräche auszulösen, im Gespräch zu bleiben, etc., dann gelingt es, dann macht dies auf lange Sicht gesehen nicht nur irgendwie Sinn, sondern bringt tatsächlich Ertrag. Wahrscheinlich muss sich in Ihrem Betrieb strukturell etwas ändern, damit Social Media Marketing bei Ihnen funktioniert. Das bringt der Wandel mit sich und er ist unausweichlich.
Eine Auswahl möglicher Social Media Marketing Ziele:
- Bekanntheit steigern
- Interaktion mit dem Produkt / der Marke steigern
- Positive Wahrnehmung im Social Web steigern
- Kundenbindung steigern
- Umsatz steigern
Das sind schöne Ziele, die ich meinen Kunden gern entlocke. Dann kommt der weniger angenehme Teil der Aufklärungsarbeit: Im Internet Marketing formulieren wir Ziele gern so, dass sie konkret messbar sind! Alles andere ist klassisches Marketing. Also nun eine sportliche Neuformulierung:
- Bekanntheit steigern
= z.B. Traffic (Anzahl Unique Besucher) auf eigener Webseite um 20% innerhalb von 6 Monaten steigern - Interaktion mit dem Produkt / der Marke steigern
= z. B. Generierung von >20 Verbesserungsvorschläge oder 250 Testabrufe von Kunden pro Monat - Positive Wahrnehmung im Social Web steigern
= in einer Social Media Brand Matrix darstellbar
- Kundenbindung steigern
= z. B. Bindung von 10% der Kunden innerhalb eines Jahres mit einer eigenen Community Strategie - Umsatz steigern
= z. B. Steigerung qualifizierter Anfragen um 30% und der Abschlüsse innerhalb von 6 Monaten um 10%
Ziele sollen im Zeitalter von Web 2.0 messbar formuliert werden
Nach der Formulierung der Ziele folgt die erste Analyse. Wo steht Ihre Marke tatsächlich und nicht gefühlt? Wird sie im “Social Web” überhaupt wahrgenommen? Existieren bereits Gruppen innerhalb von Communities, in facebook und twitter oder foursquare, die über Ihre Marke diskutieren, Sie empfehlen? Sind Sie überhaupt Thema? Wenn: Ist die Resonanz eher positiv oder negativ? Wo stehen Sie in Abgrenzung zur Konkurrenz? Fragen über Fragen…
Wo steht IHRE Marke im Social Web? Warum soll man sich mit ihr beschäftigen, in Zeit mit Ihnen investieren?
Was soll man von Ihnen und Ihrer Marke erwarten? Wie steht’s mit dem Mehrwert? Spricht man über Sie, Will man Sie kennen? Vermutlich können Sie diese Frage noch nicht beantworten, da es bisher kaum Instrumente dazu gibt, die solche Messungen eindeutig möglich machen. Bei Fragen zum nächsten Schritt ein Gespräch: Telefon 04351 666418
Eine Note zum Thema Angst, Mut und Kreation
Ich begegne bei Handwerksbetrieben und Dienstleistern noch immer Angst, Unsicherheit und Überforderung im Umgang mit den “Neuen Medien”. Meine Kunden, mein Umfeld und ich begreifen Social Media als große Chance. Sie erlaubt uns, engere und persönlichere Beziehungen durch Dialoge mit Kunden, Kollegen und dem Rest der Welt aufzubauen und zu pflegen. Deshalb twittern, bloggen und facebooken wir sehr aktiv und sehen es gerne, wenn unsere Partner ebenfalls aktiv am sozialen Netz teilhaben und es mitgestalten.
Ich berate Unternehmen beim Aufbau einer sog. Social Media Policy und entwickele gemeinsam mit unseren Kunden Social Media Guidelines, damit sowohl die Unternehmen wie auch deren Mitarbeiter souverän und freudig mit dem Web umgehen können. Regeln sind an dieser Stelle nicht ehrenrührig. Sie dienen der Absicherung aller aller Beteiligten, nehmen die Angst vor dem Umgang mit Social Media und ermutigen eher. Außerdem geben Sie dem Einzelnen Rechtsicherheit und verhindern die eine oder andere Krise durch eine falsche Kommunikationspolitik.
Angebot
Ich führe Sie oder Ihr Team in die Welt der “Social Media” ein, dafür gibt es ein Set an Bausteinen und Tools mit Preis dahinter. Oder ich baue das Gerüst und fange für Sie schonmal an. Ich führe Sie ein und verabschiede mich nach einigen Monaten.
Ich führ Mitarbeiter-Workshops zum Thema durch. Diese gelten als sehr effektiv.
Telefon 04351 666418