Wohl wahr: „Community“ ist eine Einstellung

oetting

Marketing mittels Mundpropaganda („Word of Mouth Marketing“), Buzz Marketing, Viral Marketing oder Virus Marketing sind Ansätze, die immer weiter Verbreitung finden und zunehmend von großen Marken (P&G, Bacardi, Coca-Cola, Toyota oder Ford) angewendet werden. Martin Oetting ist Gesellschafter und Leiter Forschung bei der ersten deutschen Word-of-Mouth Marketingplattform trnd in Hamburg. Vor einigen Tagen hatte Oetting die These getwittert, Community sei eine Einstellung und eben keine Technik, keine Lösung, kein Ansatz. Das gefiel mir, weil es meiner eigenen Erfahrung mit meinen Kunden entspricht. In seinem Artikel will er nun noch einmal kurz erläutern, wie das gemeint war. Hier lesen.

„… eine Community entsteht nicht, weil man eine Community-Software verwendet, oder bei Ning eine einrichtet, oder weil man Profile für Mitglieder hat, die „Freunde“ voneinander werden und sich vernetzen können. Eine Community entsteht auch nicht, weil irgendeine Online-Agentur eine Kampagne mit einem „Community-Ansatz“ vorschlägt, den die Marke dann nur zu beauftragen braucht. Eine Community entsteht, wenn es irgendwo Menschen gibt, die sich mit einer Sache (oder mehreren Sachen) intensiv auseinandersetzen, dazu Meinungen, Gedanken, Ideen, Anregungen produzieren, die wahrgenommen werden – von einer stetig steigenden Anzahl Menschen. Diese wiederum gewinnen andere dafür. Und so wächst der Kreis an Leuten, die interagieren, einander zuhören, sich widersprechen, streiten, sich kennenlernen … alles im Umkreis der ersten Menschen, die mit ihrer Einstellung und Haltung dieser Gruppe ein gedankliches Zuhause geben.“

Be Sociable, Share!
 
1 Kommentar
 
Mai 2017
M D M D F S S
« Dez    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031