Zur Positionierung der “Social Media-Branche”

Die Berufsbezeichnung “PR-Berater” oder “PR-Manager” oder gar “Öffentlichkeitsarbeiter” stimmen auch für mich selbst nicht mehr. Schon länger nicht. Das Arbeitsspektrum ist breit, in verschiedenen Disziplinen muss ich heute erfahren und gut unterwegs sein, um in neuen Zeiten überzeugenden Nutzen bieten zu können. Kollege Thomas Euler gibt eine Antwort darauf, wie man sich als PR-Fachmann heute positionieren sollte. Einen Namen dafür habe ich noch nicht. Ist es der “Social Media Berater”. PR-Mann Thomas Euler sagt es mit seinen Worten:
“Was ist überhaupt ein „Social Media Berater“? Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass ein „richtiger“ Social Media Berater in mehreren Disziplinen firm sein muss. Einerseits braucht er ein tiefes Verständnis von Marketing und Marketingkommunikation im Speziellen. Nun kann man sich sicherlich trefflich darüber streiten, ob Social Media eher eine Aufgabe der Werbung oder der PR ist – was in Form von Zuständigkeitsdebatten in den Unternehmen auch Alltag ist – ich bin in dem Punkt jedenfalls der Meinung: Die Mischung machts.”
Mehr im Artikel.
Hier ein Beitrag zur Wertschöpfungs- und Honorierungsdebatte im Bereich Social Media.
Die Wertschöpfungsdiskussion um Social-Media ist also im Gange. Meine Erfahrung: es gibt eine ganze Reihe Unternehmen – auch kleinere – die bei den wichtigen Debatten im Netz präsent sein wollen, weil sie wissen, dass sie es müssen. Und sie vertrauen einem externen oder einem eigenen Team, das nachhaltig dialogisch arbeitet und reportet, was zu reporten ist. Ohne Rechtfertigungsdruck. Und der Etat von 5-20.000 Euro ist ein Teil des klassischen Marketing-Etats und wird nicht infrage gestellt. Wie schreibt es ein Kollege im Web: “Ein Etat für nachhaltigen Dialog in Social Media gehört einfach zu den “Pflichtkosten” wie Strom, Heizung oder ein Pförtner.”

Be Sociable, Share!
 
Bisher keine Kommentare
 
Januar 2017
M D M D F S S
« Dez    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031