Auf Facebook & Co verkaufen. Geht das?

Mehr Abverkäufe oder mehr Marktdurchdringung über das Social Web, das kann nicht Ziel von Unternehmen sein. Denn: es ist vielmehr die logische Folge strategischer Präsenz im Web. Wenn das wahre Ziel denn Sinn oder Sinnstiftung ist. Das ist meine Auffassung und sie ist mitunter ganz schwer zu vermitteln. Und ich gehe so weit zu behaupten, Begriffe wie Werbung oder Marketing oder vertriebskanal werden bald altbacken klingen. Eben sinn-los. Ein Artikel in der Karrierebibel stellt die Frage auch und nimmt dabei Bezug auf eine Studie von IBM. Diese geht den Kaufabsichten im Web auf den Grund und sieht eher Mobile-Technische und Facebook-strategische Gründe für schwindende Chancen auf Social Commerce. Wie muss heute das, was wir Werbung und Marketing nennen, zukünftig funktionieren? In diesem Zusammenhang sei verwiesen auf die Onlijne-Lektüre des Cluetrain Manifest. Wie heisst es dort in der Einleitung?:

“Wenn Du heute nur Zeit hast für eine Einsicht, dann sollte es diese sein …

Wir sind keine Zuschauer oder Empfänger oder Endverbraucher oder Konsumenten.
Wir sind Menschen – und unser Einfluß entzieht sich eurem Zugriff.

Kommt damit klar.”

Den Artikel auf Karrierebibel.de lesen.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Humanize!

Gary Vaynerchuck ist ein überaus erfolgreicher Unternehmer in den USA. Er verkauft Wein und setzt anders als seine Konkurrenz weit mehr auf Interaktion mit seinen Kunden und zwischen ihnen und fördert Interaktion zwischen Weinliebhabern überhaupt. Service, Content und Beziehung sind seine Geschäftsgrundlage. Unternehmen ruft er zu: Humanize! Seit Jahren baut er auf die Annahme, dass Menschen menschliche Wesen sind, daß sie gesehen werden und interagieren wollen. Push-Marketing alter Schule funktioniert für ihn lange nicht mehr. Von ihm kann man lernen. Auf seinen Websites, in den Büchern und auch in Vorträgen auf YouTube. Das Neue ist offenbar schwer zu vermitteln, so lange das Alte noch als (schwindender) Anker dient. Von ihm kann man lernen. Auf seinen Websites, in den Büchern und auch in Vorträgen auf YouTube.

Auf dem Klappentext seines neuen Buches lesen wir:

“If this were 1923, this book would have been called “Why Radio Is Going to Change the Game” . . .”

“If it were 1995, it would be “Why Amazon Is Going to Take Over the Retailing World” . . .”

 

 

Hier noch ein Vaynerchuck Rant, ein Klartext von Herzen:

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
“Kundenservice ist das neue Marketing”

Guter Kundenservice zahlt sich aus. Lange Zeit wurde Kundenservice von vielen Unternehmen als notwendiges Übel betrachtet. Die Anliegen von Kunden mussten bearbeitet werden, doch allzu viele Ressourcen wurden in diesem Bereich nicht eingesetzt. Das hat sich spätestens mit der stärkeren Verlagerung des Kundenservice in die sozialen Netzwerke verändert. Der Infografik zur Folge empfehlen 78 Prozent der zufriedenen Kunden die entsprechenden Marken weiter und 80 Prozent der befragten Kunden wären breit, für guten Kundenservice mehr zu bezahlen.

 
2 Kommentare | Zum Artikel »
Wer glücklich ist, der kauft nicht

Das Erleben von Ausgrenzung, Ablehnung und Bestrafung aktiviert genau dieselben Nervennetze im Gehirn, wie körperlicher Schmerz. Eben dieser seelische Schmerz ist es daher, der uns dazu bringt, uns mit Ersatzbefriedigungen wie Konsum und Modetrends zumindest kurzfristig von diesem zu befreien. Hirnforscher Hüther beschreibt, wie die Mechanismen funktionieren. Und wie Umlernen vom Hirn organisiert wird.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Starbucks: Baristas sind nicht einfach nur Baristas

Für Starbucks sind Baristas Markenbotschafter, sie sind “merchants of romance”, “disciples of delight”. Die Firma investiert Millionen in ein Führungslabor und in Großveranstaltungen hinter verschlossener Tür, um seine 9.600 Caféhaus-Chefs auf Linie zu bringen. Lohnt der Aufwand?
Mehr lesen bei Fast Company

“Starbucks’s Leadership Lab is, as its name implies, part leadership training, with a station that walks store managers through a problem-solving framework. It’s also part trade show, with demonstrations of new products and signs with helpful sales suggestions, such as “tea has the highest profit margins.” The majority of experiences are meant to be educational, including several that give store managers access to top managers of the company’s roasting process, blend development, and customer service.

But what makes the Leadership Lab different than a typical corporate trade show is the production surrounding all of this. The lights, the music, and the dramatic big screens all help Starbucks marinate its store managers in its brand and culture. It’s theater–a concept that Starbucks itself is built on.

“The merchant’s success depends on his or her ability to tell a story,” writes Schultz. “What people see or hear or smell or do when they enter a space guides their feelings, enticing them to celebrate whatever the seller has to offer.”

In this case, Starbucks is selling its employees the Starbucks brand. And it has given the Leadership Lab the same attention to detail as its store ambiance.”

Mehr lesen bei Fast Company

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Motivation von außen geht nicht. Wie Führung gelingen kann:

Hirnforscher Dr. Hüther im Gespräch mit einem Unternehmer. Wie sehr dies meine Erfahrungen auf beiden Seiten bestätigt. Video hier anschauen vimeo.com/27828609 . Hier mehr www.kulturwandel.org/inspiration/filme/i…

Supportive Leadership – eine Führungskunst from KULTURWANDEL on Vimeo.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Offline schauen, online kaufen. Das ist Showrooming-Alltag. Und nun?

Der Einzelhandel klagt zunehmend  über “Showrooming”. Bedeutet: Ein Ladengeschäft bietet klassisch Ausstellungsraum, Ware und Beratungsleistung, Kunde schaut und kauft nach Preisvergleich lieber im Web ein. Antwort der Einzelhändler: Verachtung und Fragezeichen. Ein Beitrag auf etailment.de thematisiert das Phänomen und gibt praktische Impulse für Ladeninhaber. Der oft gehörte Ruf, einfach mehr Service zu bieten und für Showroomer unattraktiver zu werden, scheint nicht zielführend. Ich glaube, es geht darum, erst einmal aus der unattraktiven Einzelhändler-Oferrolle auzusteigen. Sich zu fragen, was Kunden denn wirklich brauchen, was ihnen wirklich hilft und wie ich es ihnen am besten bieten kann. Und den Laden umzustrukturieren, sich ganz anders zu sehen vor dem Hintergrund neuer Gegebenheiten. Einige Impulse stehen im Artikel. Die Frage, wen ich denn in meinem Geschäft haben will, stellt sich dann neu. Die Antworten führen zu anderem Auftreten. Es geht wohl nicht darum, Showrooming zu verhindern, sondern damit lässig zu gehen. Weil es passiert.

Den Showrooming Artikel auf etailment.de lesen

 
3 Kommentare | Zum Artikel »
Einen Chef haben wir nicht

Lesenswertes Mitarbeiter-Handbuch der Firma VALVE. Seit ’96 kommt man dort ohne Chefs aus. Mit großem Erfolg. Und es wird im Handbuch deutlich, woran das liegt.

Valve Handbuch hier downloaden
Valve hier besuchen

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Lehnt den Tonfilm ab!

Über welche Artikel, Pamphlete, Postings und Debatten werden wir uns in 20 Jahren kaputtlachen?

 
2 Kommentare | Zum Artikel »
Wie man Wandel in Firmen ermöglicht

Warum stocken Entwicklungen in Firmen, warum gelingen Wandel und Zukunftsausrichtung so schwer? Hirnforscher Gerald Hüther über die erfreuliche Aussicht, Organisation verändern zu können. Durch Erfahrungen, die unter die Haut gehen. Ein Führungsthema für Firmen, die lieber Erfahrungsräume kreieren statt das Alte zu verwalten. Video anschauen www.vimeo.com/44858340

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Blogger-Relations, ein Übungsfeld

Hemi Ride · KØNIGREICH KLITMØLLER from faust & heisler on Vimeo.

Blogger werden von PR- und Werbeagenturen umgarnt. Kommen sie ins Geschäft, sind die redaktionellen Ergebnisse oft ernüchternd. Sie lesen sich gefärbt. Was dabei heraus kommt, wenn man Blogger einmal ohne CI-Guideline und Briefing machen lässt, zeigt dieses Beispiel oben. Es sind kleine, lokale Marken, die sich hier finanziell engagieren und von einem Gefühl, von der emotionalen Aufladung profitieren, die sich dann vervielfältigt transportiert in Netzwerken und “Social Medias”. In dem Beispiel hier drunter sieht sich ein großes Unternehmen erstmals auch als Enabler, und die Blogger als die Leute mit Ideen und kreativen Ansätzen. Immer auf Augenhöhe. Der Film hat Wirkung, weil er gut gemacht ist und sich die Marke Continental nicht aufdrängt.

Continental Extreme – Chromjuwelen En Route from Ralf Becker on Vimeo.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Unternehmen mit Leidenschaft

Ich beschäftige mich zur Zeit mit zwei Ladenkonzepten und unterstütze deren Realisierung. Neben Profilschärfung, Konkurrenzumfeld-Analyse, PR-Konzept und anderen Projekt-Aspekten steht ganz vorn das Motiv der Macher. Der Sinn. Wofür ist das gut für mich? Welche Kunden will ich anziehen und wie erkennen die mich? Was macht mein Angebot an diesem Platz einzigartig? Dieses Video zeigt, dass man “Friseur” auch ganz neu erfinden kann. Mit eigener Kultur, Ethos und mit Selbstbewusstsein. Dann ist es egal, ob es bereits 20 Friseure um die Ecke gibt.

Das Video “The New Wave of Barbershops in Los Angeles” stellt folgende Dienstleister vor:

“Camraderie In The Mancave” – bit.ly/SEBmRw
“Old School, But Never Old Fashioned” – bit.ly/VD1ocg
“A Cut Above The Rest” – bit.ly/UKVy67

Weitere Beispiele einzigartiger Dienstleistungskonzepte:

The Mast Brothers Chocolate vimeo.com/13664547
Di Fara Pizza vimeo.com/52046544
The Food Truck Phenomenon – www.youtube.com/watch?v=8jmZjj2y4w0
New Generation Butchers Revive the Craft – bit.ly/WOkDuc
Pedicab Drivers in NYC – bit.ly/Xo1xgY
Hollywood Castle Teenage Magicians – bit.ly/K98u0Q
Sushi Chefs in America – bit.ly/QnFzp6
The Craft Beer Community in LA – bit.ly/NgWQzJ

 
1 Kommentar | Zum Artikel »
Social Signals haben Wirkung. Ein Kunde freut sich gerade darüber.

Backlinks und Keyworddichte sind für Suchmaschinen-Optimierung nicht mehr alles: Google achtet immer stärker auf Social Signals. Worauf es ankommt, steht in diesem Artikel auf onlinemarketing.de.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Mobile: Unter dieser Webadresse nichts zu nutzen

Trotz Smartphone Boom sind Läden und viele Unternehmen im Gastgewerbe mobil nicht zu besuchen. Abgeschnitten, unlesbar, Telefonnummern sind nicht aktivierbar, Ladezeiten sind ewig und vieles mehr. Der Mobile-Boom wird schlicht verpennt, um es deutlich zu sagen. Ein Selbsttest lohnt.

Den ganzen Artikel bei netzwertig.com lesen hier.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Aufgabe: Von der Kontrolle ablassen

Lösungsorientierte Systeme mit einer hohen Eigendynamik überwinden das Thema Kontrolle. Die Frage bleibt, in welcher Kultur will ich tätig sein? Was braucht es dafür? Was müssen wir lernen?

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Brand-Navigatoren – was ist deren Sinn und wo sind die?

Die Frage wird immer deutlicher gestellt und will beantwortet sein: Was erlebt Mensch mit der Marke und wer kreiert und organisiert dieses Erleben zukünftig auf welche Art? Braucht es sog. Brand-Navigatoren? Was müssen die können? In welchem Bewusstsein tun die ihre Arbeit?

 
1 Kommentar | Zum Artikel »
You have to understand whom to put on stage. The brand is not on the stage!

Martin Oetting, trnd im Vortrag kürzlich auf der LeWeb Paris. Mit einem inszenatorischen Kniff bricht er unterhaltsam Web-Marketing-Mythen und macht klar, wie word of mouth Marketing (Mund zu Mund) heute funktioniert.
Der Französische Fuchs sagt:

“Bränds, stoppe betting för Likes ona Fäcebuuke”

und empfiehlt

“Starte liking piepole”

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Der Marke ein Gesicht geben, Haltung verkörpern

Bei Einrichtungs-Recherche gefunden: Ein Video über die Arbeit der Design-Maximalistin und Präsidentin des British Institute of Interior Design, Sue Timney. Dieser Stil ist es. Da geht’s lang bei der Ausstattung eines Kunden-Projektes, das ich konzeptionell betreue.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Eine Minute mit Steve Jobs

Steve Jobs war Visionär, Neuerfinder, Meta-Mann. Und er hat im Blick gehabt, was Menschen brauchen. Hier fasst er ein wichtiges Prinzip zusammen:

“Life can be much broader once you discover one simple fact: Everything around you that you call life was made up by people that were no smarter than you and you can change it, you can influence it, you can build your own things that other people can use. Once you learn that, you’ll never be the same again.”

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
Gute Mitarbeiter sind die besten Markenbotschafter

Von außen gefühlt kann keiner ein Unternehmen so authentisch und überzeugend darstellen, wie die eigenen Mitarbeiter. Wenn man sie nur ließe. Und wenn sie wüssten, wofür das insgesamt – so auch für sie – gut ist. Im Beitrag auf personalmarketing2null wird deutlich gemacht, wofür Blogging denn gut ist und wie man die Themen wählt. Und der Autor bringt gelungene Beispiele. Das finde ich brauchbar.
Statistik: Statista.

Den ganzen Beitrag bei personalmarketing2null lesen
.

 
Bisher keine Kommentare | Zum Artikel »
 
Mai 2013
M D M D F S S
« Apr    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031